Der Außenputz ist in der Regel von der Außenluft frei zugänglich und muss daher witterungsbeständig sein.

Die Wand soll vor Durchfeuchtung durch Regen geschützt werden, um die Wärmedämmfähigkeit des Mauerwerks zu erhalten.

Dabei muss der Putz wasserdampfdurchlässig sein, damit die durch das Mauerwerk von innen aufgenommene Raumfeuchte nach außen abgeben werden kann.

Außenwandputze werden in der Regel zweilagig hergestellt. Der Aufbau besteht aus Unterputz, als erste Schicht, und Oberputz, als zweite und strukturgebende Schicht.

Der Unterputz wird dabei als Kalkzementputz ausgeführt, welcher je nach Art des vorliegenden Mauerwerks als Leichtputz, Faserleichtputz, Superleichtputz oder Dämmputz zum Einsatz kommt.

Als Oberputze kommen sämtliche Fertigputze in Frage, die als Muster dem Bauherrn vorgelegt werden und dann natürlich auch in den verschiedensten Farben hergestellt werden können.

Dieser Putzaufbau trifft auf die meisten Neubauten zu. Bei Altbauten und Altbausanierungen muss dieser auf die jeweilige Beschaffenheit des Untergrundes abgestimmt werden.